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08.12.2006

Auerbachs Keller Leipzig unterstützt Initiative Bärenherz e.V.

Leipzig - Wie viele Fettbemmchen - auch als Schmalzbrote bekannt - sie am Ende des Tages geschmiert hatten, konnte das Küchenteam des Auerbachs Keller Leipzig nicht mehr genau sagen, aber dass sie gut geschmeckt haben müssen, war eindeutig. Jedenfalls fanden die deftigen Brote bei der traditionellen Weihnachtsaktion der "Initiative Bärenherz Leipzig e.V." in der Mädlerpassage reißenden Absatz. Auch die anderen Köstlichkeiten wie Glühwein, Plätzchen und Kuchen kamen bei den Passanten gut an. Die Aktion für den guten Zweck erbrachte 1.300 Euro. 

Christine und Bernhard Rothenberger, Pächter des Auerbachs Keller stellten sich ebenfalls persönlich in den Dienst der guten Sache und halfen bei der Weihnachtsaktion. "Die Unterstützung der Initiative Bärenherz liegt uns wirklich am Herzen", erklärt Bernhard Rothenberger. Der Verein, der 2003 gegründet wurde, will im kommenden Jahr ein eigenes Kinderhospiz in Leipzig bauen. Es wäre das erste Kinderhospiz in Sachsen. 

Schon früh am Morgen hatten die Mitarbeiter des Auerbachs Keller Tische aufgestellt und weihnachtlich dekoriert. Für die musikalische Unterhaltung der Gäste wurde extra ein Klavier in die Mädlerpassage gestellt. Auch das Spülen der zahlreichen Glühweinbecher übernahmen die Keller-Mitarbeiter. Unterstützung erhielt der Verein auch von mehreren Prominenten: So kam Gabriele Tiefensee, Schirmherrin des Vereins, mit Schülern ihrer Grundschulklasse und unterhielt die Einkaufsbummler mit Weihnachtsliedern. 

Die "Initiative Bärenherz Leipzig e.V." hat es sich zum Ziel gesetzt, in Leipzig ein eigenes Kinderhospiz zu errichten. Hier sollen todkranke Kinder und ihre Eltern medizinisch, pflegerisch und psychologisch betreut werden. Der Verein finanziert sich ausschließlich über Spenden. Seit Mai 2004 bietet die Initiative einen ambulanten Kinderhospizdienst an. Im November 2005 wurde übergangsweise ein stationäres Kinderhospiz in Leipzig eröffnet. Es verfügt über drei Betten und eine Elternwohnung. Bis Ende 2007 soll der Bau des geplanten Kinderhospizes realisiert werden. 

Der Auerbachs Keller in der Mädlerpassage ist die berühmteste Traditionsgaststätte in Leipzig. Bereits 1525 wurde hier an Studenten Wein ausgeschenkt. Seinen Namen erhielt das Lokal von seinem Gründer, dem Mediziner und Universitätsprofessor Heinrich Stromer von Auerbach (Oberpfalz). 1665 ließ sein Urenkel Johann Vetzer den Fassritt Fausts auf zwei Tafeln im Kellergewölbe malen. Diese inspirierten später Johann Wolfgang Goethe zur Faustdichtung und verhalfen der einstigen Studentenkneipe zu Weltruhm. Während der DDR-Zeit war der Auerbachs Keller vorwiegend eine Messegaststätte für westliche Besucher, die in Devisen zahlen mussten. Nach der Wende kam es unter neuem Investor zum Konkurs und zeitweiliger Schließung des Hauses. 1996 wurden die Türen des Kellers für die Leipziger und ihre Gäste wiedereröffnet. Seit dem Bestehen des Auerbachs Keller sind hier schätzungsweise rund 92 Millionen Menschen bewirtet worden. Einer amerikanischen Studie zur Folge rangiert Auerbachs Keller unter den zehn bekanntesten Gaststätten der Welt derzeit auf Rang fünf.

Bildzeile:

Zeigten viel Herz für todkranke Kinder von links: Hubertus Freiherr von Erffa (Vorstandsvorsitzender der Initiative Bärenherz), Stefan Ebeling (Leipziger Kabarettist), Bernhard Rothenberger, Wolf- Dietrich Freiherr Speck von Sternburg (Mitglied des Kuratoriums von Bärenherz), Christine Rothenberger und Heike Steinich (Kinderkrankenschwester und Vorstandsmitglied von Bärenherz).

Foto: Sebastian Willnow/Abdruck honorarfrei

Herausgeber:

Auerbachs Keller Leipzig

Rothenberger Betriebs GmbHGrimmaische Straße 2-4

04109 Leipzig

http://www.auerbachs-keller-leipzig.de/

 

Kontakt:

Katharina Schaller

Telefon 0341-2161015

Fax 0341-2161026

k.schaller@auerbachs-keller-leipzig.de

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